In seinem Buch »Stalking the Wild Pendulum« (in etwa: »dem chaotischen Pendel auf der Spur«) entwirft Bentow nichts weiter als ein kleines Welt-Modell, das den Zusammenhang zwischen der physikalischen und der parapsychologischen Sicht herstellt, zwischen Geist und Universum eine holographische Verbindung herstellt und das »universal mind« (das kosmische Bewusstsein) definiert. Klingt interessant …

 

Itzhak BentovItzhak Bentov, Stalking the Wild Pendulum, Rochester/Vermont, Destiny Books, 1977/1988 – Bucheinband

Itzhak Bentov, Stalking the Wild Pendulum

+

Bentov, Realitäten, Bewusstseinszustände

Itzhak Bentov, geboren 1923 in der Tschecheslowakei, lebte später in Israel und bis zu seinem Tode 1979 in den USA. Er war Wissenschaftler, Erfinder von Waffen und medizinischem Gerät, Autor, Mystiker und Philosoph.

In diesem Buch befasst er sich mit realen und weniger realen Welten, mit verschiedenen Bewusstseinszuständen (sehr schön: das 'Giraffen-Syndrom'), mit der scheinbaren Unvereinbarkeit materieller und geistiger Welten, mit Parapsychlogie, die er für physikalisch begründbar hält, dem »universal mind« und den holographischen Eigenschaften sowohl unseres Geistes als auch des gesamten Universums.

Den Schlüssel sieht der in unterschiedlichen Ebenen, die unser Bewusstsein annehmen muss, um die verschiedenen Ebenen der Realität jeweils sehen und begreifen zu können.

Insbesondere stellt er die These auf, dass unser Gehirn in erster Linie Daten verarbeitet, aber nicht speichert – das passiert übergeordnet im »universal mind« (was das Phaenomen des Erinnerns an »frühere« Leben bei hypnotischen Rückführungen in ganz anderem Licht erscheinen lässt). Interessant auch die Ansätze zu höheren (anderen) Bewusstseinszuständen, die uns Dinge erkennen lassen, die das Bewusstsein sonst filtert; insofern geben Meditation und Magick auch in diesem Zusammenhang einen höheren Sinn.

Diejenigen Phänomene, die es in einer vulgaer-4-dimensionalen CSICOP-Welt eigentlich nicht geben dürfte, Satori, Hellsehen, Automatisches Schreiben, Telepathie, uvam., haben häufig mit veränderten Bewusstseinszuständen zu tun. Das wiederum legt den Schluss nahe, dass zumindest einige der zusaetzlichen Dimensionen mit dem zu tun haben, was wir Geist, Bewusstsein, Psyche nennen, und dass diese keineswegs immer in sich selbst aufgerollt sind, wie uns einige Physiker weismachen wollen (btw. vermutet auch Hawking in 'Universum in der Nussschale', dass sie das nicht sind). Ab und an stößt man auch auf andere Autoren, die, von völlig anderen Ausgangspunkten, auf anderen Wegen, zu ähnlichen Schlüssen kommen.

Anstelle einer Buchbesptechung hier Auszüge aus dem Vorwort zu »Stalking the Wild Pendulum« – der Autor darf sein Buch bei uns auch gerne selbst vorstellen!

 

+

Vorwort (de)

In diesem Buch werde ich versuchen, ein Modell des Universums zu entwickeln, ein ganzheitliches Modell, das nicht nur das physikalische, beobachtbare Universum umfasst, sondern auch andere Realitäten. Normalerweise nehmen wir die emotionalen, mentalen und intuitiven Komponenten unsererer Selbst nicht als Realitäten wahr. Ich werde aufzuzeigen versuchen, dass sie doch real sind. Phänomene, die wir als unerklärt bezeichnen, wie Psychokinese, Telepatie, "Out-of-Body", Hellsichtigkeit usw. können alle erklärt werden, sobald wir das generelle übergeordnete Prinzip erkennen, das sie steuert.

Die Ansichten über diese Themen sind äußerst kontrovers. Die Mehrheit der Laien wie auch der Wissenschaftler glaubt nicht an die Existenz solcher Phänomene. Ich will mich nicht in diese Kontroversen einmischen, sondern aufzeigen, wie sie möglicherweise funktionieren. Der Leser soll selbst entscheiden, ob er meine vorgeschlagenen Erklärungen für stichhaltig befindet oder nicht.

unser Körper spiegelt das Universum wieder, und zwar bis herunter auf jede einzelne lebende Zelle

wir sind pulsierende Wesen in einem schwingenden Universum

das Universum und all seine Materie ist (verkörpert) das Bewusstsein im Prozess der Entwicklung

unser Verstand (unser Denken) ist Verstärker von Gedanken, nicht Quelle der Gedanken

Das Universum ist ein Hologram – genau wie unser Gehirn

Erstens gehe ich davon aus, dass das grundlegende Prinzip, das hinter all diesen Phänomenen steht, auf veränderten Bewusstseinsstufen beruht, die es uns erlauben, in Realitäten zu funktionieren, die uns normalerweise nicht zur Verfügung stehen. Mit "normalerweise" meine ich unseren üblichen bewussten Wachzustand.

Insgesamt bilden diese Realitätsebenen in meinem Modell ein großes Hologramm sich gegenseitig beeinflussender Felder. Die meisten von uns sehen das Universum durch ein kleines Fenster, sehen nur eine einzige Farbe, eine einzelne Realitätsebene aus dem ganzen Spektrum. Dieses Fenster sorgt auch dafür, dass wir die Welt sequentiell sehen; ein Ereignis folgt auf ein anderes. Doch ist diese Sichtweise nicht zwingend.

Zu dem Konzept eines solchen Modells, wie ich es hier benutze, gehört, dass damit alle verfügbaren und bekannten Fakten ein schickes, elegantes und kompaktes Paket ergeben. Ein gutes Modell soll Voraussagen über das Verhalten einzelner Komponenten ermöglichen und nach Möglichkeit nicht gegen die gegenwärtig anerkannten Gesetze der Physik verstoßen. Ich denke, dass mein Modell dies erfüllt, auch wenn es hart an den Rand gegenwärtigen Wissens geht. Und wenn man schon einmal dort angelangt ist, ist es kein Fehler, diesen Rand damit auch ein wenig hinauszuschieben. Dennoch ist ein Modell immer ein Modell und nicht die absolute Wahrheit, insofern unterliegt es einem Wandlungsprozess, sobald neue Erkenntnisse am Horizont auftauchen. Und wenn ein Modell nicht mehr hinreicht, um alles zu erklären, was es sinschließen soll, muss ein neues her.

Die Relativitätstheorie untermauert die Erkenntnis, dass alles, was wir beobachten, von unserem Beobachtungspunkt abhängt, und dass sich jede Beobachtung von der eines anderen Beobachters unterscheidet. Wir müssen also die Rahmenbedingungen berücksichtigen, wenn wir brauchbare Messwerte und Resultate erhalten wollen.

Die Quantentheorie sagt, dass es nicht möglich ist, bestimmte Paare von Werten gleichzeitig exakt zu bestimmen, z.B. Impuls und Ort. Nach einer weit verbreiteten Ansicht ist das deshalb so, weil das Bewusstsein des Experimentators mit dem eigentlichen Experiment interagiert. Damit wird denkbar, dass schon die Einstellung des Experimentators Auswirkungen auf das Resultat hat. Das ist ziemlich schwerwiegend, weil somit jedes Experiment zweifelhaft wird, so lange wir nicht mit Gewissheit beschreiben können, was "das Bewusstsein" eigentlich ist. […]

Nach dem vierten Kapitel wird die Sache ziemlich turbulent. Ich werde Themengebiete streifen, von denen selbst Engel (die ich für ziemliche Feiglinge halte) Angst haben. Eines der Anliegen dieses Buches ist, zu zeigen, dass Poltergeistphänomene, Psychokinese, ESP, Geister, Telepathie, psychische Heilung, spontane mystische Erfahrungen usw., wenn man die Information in eine entsprechende Ordnung bringt, nichts anderes sind als die Manifestation von Bewusstsein in höheren Ebenen.

Ich werde etwa Reinkarnation als Tatsache behandeln, ungeachtet der Kontroversen und Emotionen um dieses Thema. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens kann Jeder, der sich in eine geeignete Bewusstseinsebene begibt, das aus erster Hand erfahren, und zweitens wissen wir, dass aus einem geschlossenen System keine Energie entweichen kann. Die Haupteigenschaft des Phänomens "Leben" ist, dass es der generellen Tendenz zuwiderläuft, dass Dinge eben kaputt gehen; dass ein System dazu neigt, sich von höherer zu niedererer Ordnung zu wandeln, wobei es innere Energie verliert (Entropiezuwachs).

Nehmen wir als Beispiel den menschlichen Körper. Um uns am Leben zu erhalten, essen wir. Wir essen tierische, pflanzliche oder mineralische Produkte. Wo kommen die her? Pflanzen entnehmen dem Boden Mineralien, ordnen und organisieren sie in Moleküle, die die lebenden Zellen des Planeten bilden. Wir und andere pflanzenfressende Tiere essen pflanzliches Material und bilden daraus noch komplexere Moleküle, die Proteine des Fleischs. Menschen und andere Raubtiere nehmen solche Moleküle direkt aus Tieren auf, die ihrerseits diese Proteine aus Pflanzenmaterial aufgebaut haben.

Die DNS unserer Chromosomen, die die Information enthält, die zum Anfertigen exakter Kopien unserer Körper notwendig sind, sind extrem stabile Substanzen. Schwerwiegende Fehler (Menschen mit zwei Nasen oder drei Beinen) sind selten. So organisiert das Leben aus ungeordneten Mineralien eine stabile Struktur und erhält sie für eine lange Lebenszeit (negative Entropie).

Wenn wir sterben, verschwindet die organisierende Lebensenergie, unsere Körper verfallen schnell. Die Substanzen werden in einfachere Grundsubstanzen zurückverwandelt, wir geben dem Planeten zurück, was wir von ihm entliehen hatten.

Außer dem physischen Körper gibt es noch eine Komponente des Lebens, all die Information, die wir zu Lebzeiten aufnehmen. Auch diese Information ist organisierte Energie. […] Wir beginnen, die Ereignismuster als Ursache und Wirkung zu erkennen, kurz, wir ordnen sie. Diese Ordnung ist analog zu der, die das Leben den Mineralien gegeben hat, um sie zu organisieren und in einen lebenden materiellen Körper zu integrieren. In einer (menschlichen) Lebensspanne organisieren wir eine Menge von Information auf vielen Ebenen, emotional, mental usw. Diese Information ist nicht materiell, obwohl einige Leute der Ansicht sind, dass sie im Gehirn enthalten sei. Was wir hier haben, ist der Informations-"Körper" als nichtmaterielle Existenz, die all das Wissen beinhaltet, das wir in unserer Lebenszeit angesammelt haben, einschließlich unserer persönlichen Eigenschaften und dem Charakter – unser nicht-materielles "Ich".

Leben besteht also aus zwei organisierenden Systemen, dem materiellen und dem nicht-materiellen. Zum Todeszeitpunkt vergeht das physische System, vergeht dabei auch das nicht-physische? Dieses System, ich nenne es "Psyche", ist der Organisator und Prozessor von Information, die Information selbst ist außerhalb des physischen Körpers gespeichert. Ich gehe davon aus, dass die Psyche unabhängig vom physischen Körper existieren kann, somit bleibt der denkende und wissende Teil unserer selbst erhalten. Möglicherweise wird dieser Informations-Körper in einem großen Reservoir allen menschlichen Wissens gespeichert, den ich "Universal Mind" nenne. […]

Kurz, ich schlage den Leuten, die mit dem Reinkarnationskonzept Probleme haben, die Sichtweise vor, dass diese organisierte Information zeitliche Kontinuität besitzt, während der physische Körper als zeitweises Transportmittel für die Psyche dient, und sich die Psyche nach dem Tod einen anderen Körper suchen kann.

Die Natur braucht all diese Information, und sie wird nicht erlauben, dass diese verschwendet wird. Alles wird in einem riesigen Informationsspeicher-Hologramm der natur abgelegt: Dem Universal Mind. Normalerweise haben wir keine Erinnerung an frühere Leben, weil es einen Sicherheitsmechanismus gibt, der dem ähnelt, der Material in der Teife des Unterbewussten verborgen hält.

Wir haben in den letzten Jahren einen großen Anstieg beobachten können im Gebiet psychischer Phänomene, aber trotzdem leidet die Mehrzahl der Menschen am "Giraffen-Syndrom": Ein Mann geht durch den Zoo, sieht all die exotischen Tiere, sieht sich plötzlich vier sehr hohen Beinen gegenüber. Er sieht daran hoch, sieht den Leib, der die Beine verbindet, sieht weiter hoch, sieht nur Hals, Hals und noch mehr Hals, und ganz oben, fast in den Wolken, den Kopf. Und er sagt: "Nein, das ist unmöglich, so ein Tier kann es gar nicht geben", geht weg und würdigt es keines weiteren Blickes.

Die meisten Menschen haben dieses Giraffen-Syndrom, wenn es auf jene kontroversen Sachgebiete kommt, Ganz besonders Wissenschaftler, mit Ausnahme einiger Pioniergeister. Das Problem ist, dass wir durch ein winziges Fenster schauen, und dass die Leute im Rahmen dieses Fensters bleiben wollen. Und wenn so eine Giraffe zu groß für diesen Rahmen ist, dann hat sie eben Pech gehabt und es gibt sie nicht. Punkt. Zum Glück sind aber die Bewusstseinsstufen, die ich den verschiedenen Phänomenen zuordne, einfach zu erreichen, so dass Jeder, der Zeit und Lust hat, in diesen Zoo gehen kann und die Dinge selbst sehen – niemand muss sich alleine auf meine Beschreibung dieser Dinge verlassen.

Ich muss mich bei den Leserinnen entschuldigen, wenn ich den Schöpfer als "er" bezeichne. Ein Schöpfer ist weder "er" noch "sie", eher beides. Ich kann es einfach nicht über mich bringen, "Vorsitzende Person des Universums" zu sagen. Weder würde ihm das wohl gefallen, noch könnte ich ihm danach ruhigen Gewissens begegnen.

 

+

Preface (en)

I am attempting in this book to build a model of the universe that will satisfy the need for a comprehensive picture of "what our existence is all about". In other words, a holistic model that encompasses not only the physical, observable universe that is our immediate environment and the distant universe observed by our astronomers but also other "realities" as well. Normally, we do not consider the emotional, mental, and intuitive components of our beings as "realities". I will try to persuade you that they are. The phenomena that we call "unexplained", like psychokineses (the moving of an object with the power of the mind), telepathy, out-of-body phenomena, clairvoyance, etc., can all be explained once we know the general underlying principles governing them.

Recently, there has been a great deal of controversy concerning these subjects. The majority of laymen and most scientists do not presently believe in the existence of such phenomena. Rather than getting ourselves involved in the controversy over the possibilities of telepathy, or whether one can function out of this body or not, I will try to demonstrate the underlying mechanisms and explain how these things might work. It will he left to the reader to decide whether the explanations I am suggesting make sense or not.

our bodies mirror the universe, down to each living cell

we are pulsation beings in a vibrating universe

the universe and all matter is consciousness in the process of developing

our brains are thought amplifiers, not thought's source

the universe is a hologram – and so is the brain

First, I suggest that the general underlying principle in all the phenomena mentioned above is an altered state of consciousness. These altered states allow us to function in realities that are normally not available to us. By "normally" I mean our usual waking state of consciousness or realities that are available to the person who can so regulate himself. I shall try to fit these realities into an orderly spectrum.

When taken together, all these realities form a large hologram of interacting fields in my model. Most of us see the universe through a tiny window, which allows us to see just a single color, or reality, out of the endless spectrum of realities. Viewing our universe through this tiny window forces us to see the world in a sequential form, that is, as events that follow each other in time. This is not necessarily so.

The concept of a "model", as I am using it here, generally implies a theoretical construct that fits as many of the known facts as one has available into a neat, elegant, and compact package. A good model will also allow the prediction of the behavior of elements or components of this structure. This is a good test for the validity of the model. Also, it is nice to have a model that does not violate any presently accepted physical laws, so as not to step on anyone's toes or cause any has sles. I believe that the model I am introducing complies with these requirements, although it comes very close to the edge of present knowledge. But then, there is nothing wrong with trying to nudge that edge a tiny bit further. But a model is a model only and not the absolute truth; therefore, it is subject to change as new information appears on the horizon. When one model does not suffice to account for all the phenomena, a new one will have to be built.

The theory of relativity emphasizes the notion that no matter what we observe, we always do so relative to a frame of reference that may differ from someone else's, that we must compare our frames of reference in order to get meaningful measurements and results about the events we observe.

The quantum theory asserts that there is no way one can measure some sets of things, like momentum and position, together very accurately; it suggests (at least in one widespread interpretation) that this is so because the consciousness of the experimenter interacts with the experiment itself. Therefore, it becomes possible that the attitude of the experimenter must also influence the outcome of any particular experiment. Now this is serious business, for unless we are able to account for and describe what consciousness is, it will always put an experiment in doubt. So the problem is: What is consciousness?

If you leaf through this book, you will see a lot of diagrams, and you may have the impression that this is a technical or even a scientific book. Well, don't worry about that. I myself am a fairly stupid fellow who could not learn any mathematics at all. In fact, my brush with academia was a rather short one: I was expelled from the kindergarten at the age of four for some alleged subversive activities and have never managed to resume normal studies since, not to mention graduating from anyplace. So my mind has remained blank and unspoiled by higher learning.

In order for us to develop a common language, I have to utilize some elementary concepts in science such as the behavior of sound and of light waves, and finally, a hologram. I have tried to make the description of this behavior as palatable as possible and as short as possible. I have to convey to you how Nature works by simple examples that will suffice perfectly to handle the final concepts. I suggest, therefore, that you bear with me for the first four chapters. Beyond that it's all downhill and fun.

After Chapter 4 things become pretty outrageous because I rush into places where even angels fear to tread. (I consider angels to be a fairly timid, unenterprising bunch.) One of the points of this book is to show that when information about subjects like poltergeist phenomena, psychokinesis, ESP, ghosts, telepathy, psychic healing, spontaneous mystical experiences, etc., is organized into a reasonable order, we find that these phenomena are a manifestation of "consciousness" on increasingly higher levels.

I will, for example, handle reincarnation as a matter of fact, completely disregarding the great controversy that rages over the subject. There are two reasons for this: First, the simple fact that when one puts himself into the proper level of consciousness, one may obtain this information firsthand; second, we know that energy cannot be lost within a closed system. The main characteristic of the phenomenon of life is that it counteracts the general tendency of things to "run down". That is, a system containing a high degree of order will tend to run down toward a state of disorder while dissipating the availability of energy (increase in entropy).

Let us take the human body as an example. In order to keep ourselves alive, we have to eat. But what do we eat? We eat either animal, vegetable, or mineral products. But where do these come from? The vegetables or grasses take suitable minerals from the soil of our planet, put order Into them, and organize them into molecules that are used to build live cells of the plant. Some of these cells are digestible by our digestive system, and some are not. We and other planteating animals eat the plant material and organize it into a more complex molecule – a protein found in meat. Man and other predators have the choice of eating directly the protein built up by the plant-eating animals.

The DNA of our chromosomes, which contain the information required to build extra copies of our bodies, are extremely stable substances. Very rarely do we find gross errors within that system. That is, we encounter few people who have two noses, three legs, etc. Our physical properties are well guarded within our chromosomes, down to the very finest detail, and a very high degree of order and stability is maintained there. This shows how life organizes random minerals into a very s table structure and maintains this order for a long period of time. (This is negative entropy.)

What happens when we die? The organizing life energy departs, and our bodies start decomposing rapidly. Our precious information- carrying proteins decompose into badly smelling substances within three days. With time,. in the grave, these substances will be broken down into still simpler ones. We have returned to the planet the substances we borrowed from it.

But there is another component to life other than the physical body. We know that during our lifetime we build up and store enormous amounts of information. That information is also energy that is becoming organized. In childhood, the events that occur to us seem to be random and unconnected, a kind of fallout from the world of the grownups. As we grow up, we begin recognizing the patterns of events and their causes; in short, we put order into them. This order is analogous to the order the life force has put into the minerals to organize and integrate them into a living material body. During a (human) lifetime, we organize a lot of information on many levels. Emotional information is built up, mental information is built up, etc. This information bundle is not material, although some will say that it is the brain that contains it. What we have here is a "body" of information. It is a nonmaterial entity containing all the knowledge that we have a ccumulated over a lifetime, including our personality traits and character. It is the nonmaterial "us".

In life we deal, therefore, with two organizing systems, one material and one nonmaterial. At the time of death, the physical system decays, and disorder sets in; will the same thing happen to the nonphysical energy system? This system, which I shall call the "psyche," is the organizer and processor of this information, and that information is stored outside our physical bodies. I assert that the psyche can exist independent of the physical body, that this thinking and knowing part of us is conserved. It is nonphysical and therefore not subject to decay after the death of the physical body. This "body" of information will eventually be absorbed in the large reservoir of information produced by all mankind, which I shall call the "universal mind." However, this will occur over a very long period of time. It may take many thousands or millions of years for this to happen. Thus, nothing is lost. The physical body is reabsorbed by the planet, and the "body" of information is also absorbed back whence it came. No organized energy is ever lost. An experiment showing the independence of the psyche from the physical body is described in Chapter 4.

In short, I suggest that people having problems with accepting the concept of reincarnation consider this bundle of organized information as having continuity in time, while the physical body serves as just a temporary vehicle for the psyche. When the psyche, after having been without a physical body for a while (the period after death), decides that it needs additional pieces of information obtainable only through the physical body, it will acquire one and continue to associate with the new body until it wears out and dies.

Nature, as I hope to show later, needs all this information, which is organized energy, and will not allow it to go to waste. It will be stored in Nature's large information-storage hologram: the universal mind. Normally, we have no recollection of previous lives due to a self-protective mechanism similar to that which prevents us from bringing up material buried deep in our subconscious.

While in the last few years we have been witnessing a great increase in the area of psychic phenomena, still the majority of people suffer from what one may call the "giraffe syndrome", which goes as follows: One nice day an elderly resident of the Bronx decides to visit the zoo. As he walks along, admiring all the unusual animals, he suddenly finds himself staring at a set of very tall legs. As he lifts his eyes, he finds the belly of the animal connecting those legs; he keeps looking up, and all he sees is neck, neck, and more neck, and then, somewhere up in the clouds, a head. "No", he says, "this is impossible. There is no such animal." And with that he turns away from the giraffe and walks calmly on, not casting even a single glance back at it.

Most people have the giraffe syndrome when it comes to those controversial areas. Especially so affected are scientists, with the exception of a very few pioneering spirits. The problem is that they view reality through a tiny window, and they like to stay within the frame of that window. They decide that if the giraffe is too big for their window, then it's too bad for the giraffe; as far as they are concerned, it is nonexistent. Fortunately, the levels of consciousness into which I divide the different phenomena are easily available, so that anyone who is willing to spend the time and effort does not need to rely on my description of things. He can go to the zoo and see things for himself.

I must apologize to women readers for calling the Creator "He." A Creator is neither He nor She but both. But somehow I couldn't bring myself to call Him "ChairPerson of the Universe". I don't think He would go for that, nor could I face Him in good conscience afterward.