Künstler unbekannten Ursprungs malen uns Bilder ins Essen. Ein kleiner Kommentar dazu …

 

Kornkreise in FriaulZeitungsausschnitt: »Kornkreise auch in Friaul«, aus »Leggo«, 12.6.2003: »Jetzt erscheinen die sagenhaften »crop circles« auch in Italien. Eine Zeichnung bestehend aus mehreren konzentrischen Kreisen ist in einem Gerste-Feld in der Provinz Porderone aufgetaucht. Für die Ufologen ist ausgeschlossen, dass diese runden Gebilde auf »Einwirkungen terrestrischer Natur« zurück­zu­führen seien.«

Kornkreise

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Bilder im Essen

Haben wir bereits Besuch aus fremden Welten? Versucht jemand »von außen«, mit uns zu kommunizieren? – Wir müssen uns diese Fragen ernsthaft stellen, schon wegen dieser seltsamen Strukturen, die uns irgendwer in unser Essen malt. Die weltweit am deutlichsten erkennbaren Artefakte der Menschheit sind nun mal die Getreidefelder – Monokulturen, die von selbst niemals so entstehen. Ebenso entstehen solche Kornkreise nicht von alleine; von der Logik her wäre dieser Kommunikationsweg jedenfalls nicht abwegig.

Auch handelt es sich keineswegs nur um ein lokales Phänomen, oder gar um Streiche dummer Jungen oder trunkener Rentner (wie man uns über die Einheits-Presse mal weis machen wollte). Es gibt zwar keinen Beweis für deren außerirdischen Ursprung, aber auch keinerlei Beweis für einen irdischen. Insofern ist die Annahme, es könnte sich um Mitteilungen Fremder an die Menschheit handeln, mehr als nur zulässig.

 

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Space Mandalas

Seltsame Muster in Getreidefeldern sah man schon vor Jahrhunderten. Heute sind sie besser zu entdecken, weil überall Flugzeuge unterwegs sind. Mag sein, dass es im Moment mehr Kornkreise gibt als sonst, mag sein, dass wie einfach via Internet mehr darüber erfahren. Quellen sprechen von einer Häufung seit den 1970ern, auch Größe und Komplexität der Muster sollen zunehmen.

ApfelkornkreisAbbildung rechts: Ein Apfelkornkreis, nicht ganz perfekt – definitiv terrestrischer Natur …

Einige dieser Bilder sind ganz sicher »gefälscht« (engl. Hoax). Primaten imitieren eben alles, was sie sehen. Daraus zu schließen, dass sich weltweit ein paar Spaßvögel daran erfreuen, perfekte Figuren ins Korn zu trampeln, ist genauso unsinnig wie die unterstellte Tätigkeit. Und man erwischt die Burschen auch nie.

Nein, wir wissen nicht, wer dahinter steckt, Witzbolde, die Queen, Scientologen, Kommunisten, Protestanten. Alles gleich unwahrscheinlich.

Es empfiehlt sich, bevor man ein Modell oder eine Theorie favorisiert, die Sinnfrage zu stellen. Was hätten Witzbolde davon? Klar, kurzzeitige Publicity. Ok. Nur: Das Thema ist inzwischen ein »alter Hut«, das Hobby müsste inzwischen langweilig werden. Doch ein Abnehmen des Phaenomens ist nicht festzustellen. Was hätte die Queen davon oder die üblichen Verdächtigen? Nichts.

Sinn hätten diese Bilder, wenn sie von Leuten stammen, die nicht an das irdische Kommunikationssystem angeschlossen sind. Wir müssen daher der Theorie eine gewisse Wahrscheinlichkeit zubilligen, dass sie nicht terrestrischen Ursprunges sind.

Die Muster sind sehr unterschiedlich:

Bislang ist das Phaenomen keines, aus dem man schlau werden könnte. Da hilft auch alles Schlau-Daherreden nichts.

 

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