Pharmazologie, Psychiatrie, der ›kalte Krieg‹ sowie jede Menge krimineller Energie machten es möglich: der ferngesteuerte Mensch, der unbewusst agiert, als Spion, als Bote, als Sklave, als soldat, als Killer. Wie so viele Dinge, die gerne dementiert werden, ist das Thema höchst real: Mind Control …

M. AquinoLt. Colonel Michael Aquino, vormals US-Geheimdienst-Spion und Fachmann für psychologische Kriegsführung, posiert hier in seinem neuen Job als Priester und Chef seiner satanistischen Sekte. Fotos wie dieses belegen die Aussagen und Vorwürfe der Opfer zur Verwicklung der Geheimdienste in Satanismus und ›mind-control‹, auch wenn das noch so unglaublich klingen mag.

Mind-Control – was ist das?

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absolute Manipulation

Mind Control ist die Fortsetzung von Menschenversuchen der KZ-Ärzte im III. Reich – und schon alleine deswegen ein Verbrechen.

Es erübrigt sich beinahe, zu sagen, dass die Täter (hochrangige Psychiater im Auftrag diverser Geheimdienste) weltweit ihre Berufsverbände und sonstigen Verbindungen dahingehend nutzen, die Taten und Methoden zu leugnen.

Dabei ist das Grundprinzip durchaus bekannt: In bestimmten nicht-bewussten Zuständen, z.B. unter Hypnose, kann man einem Menschen Informationen oder Befehle »einpflanzen« (absichtlich oder auch unabsichtlich, so etwa durch Unfälle), an die sich der Betreffende im bewussten Zustand nicht erinnert. Wird zusätzlich noch ein »trigger« gesetzt, führt der Mensch die Anweisungen aus oder tut völlig unlogische Dinge, ohne zu wissen warum.

In Fernseh-Hypnose-Shows lacht sich das Publikum schlapp, wenn sich jemand plötzlich auf der Bühne die Schuhe auszieht, sobald die Praktikantin im roten Kleid Getränke bringt.

Ganz so spaßig ist das dann doch nicht: So lösen z.B. unbewusste Ängste kombiniert mit ebenso unbewussten Triggern Panik-Attacken oder andere Fehlfunktionen aus. Das ist spätestens seit Freud bekannt und wird je nach psychologischer Lehre unterschiedlich bewertet.

Mind Control geht einen Schritt weiter. Um ständig bewusste und unbewusste Zustände eines Menschen zu generieren, wird er durch sehr brutale Methoden zu einer multiplen Persönlichkeit zerbrochen. Gehen wir der Einfachheit halber mal von nur zwei »Multiplen« aus: Wenn A aktiv ist, befindet sich B im unbewussten Ruhezustand und kann mit sublimen Nachrichten gefüttert oder auch zu vorher programmierten Handlungen getriggert werden. A verfällt dann in den unbewussten Zustand, B tritt hervor und tut Dinge, von denen A später nichts wissen wird. So entsteht der perfekte Komplize, Bote oder Täter, der seinen Auftraggeber niemals im Stich lassen kann.

Der Film Manchurian Candidate (1962)¹ nebst dramaturgisch etwas geänderter Neuverfilmung Manchurian Candidate (2004)¹ demonstriert Mind Control sehr plastisch und hat dem Opfer der Methode einen allgemein geläufigen Namen gegeben.

 

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ferngesteuerte Menschen

Oft wird der Fehler gemacht, »control« einfach mit »Kontrolle« zu übersetzen. Dabei bedeutet es in erster Linie (und in diesem Zusammenhang ausschließlich) »Steuerung« (vgl. remote control, Fernsteuerung z.B. eines TV-Dings). Ebenso ist ein »Controller« kein Aufseher, sondern der, der die Betriebsabläufe steuert. Und »mind« ist nicht einfach nur der Gedanke, oder die Meinung, sondern der Wille, der Kopf, das Hirn, das Bewusstsein, die Persönlichkeit des Menschen.

Vor allem amerikanisches Englisch arbeitet mit wenigen weit gefassten Begriffen, die zehn oder mehr Bedeutungen im Deutschen entsprechen. Richtig ist daher nicht das Wort, das am ähnlichsten klingt oder im Wörterbuch an erster Position steht, sondern das, das im jeweiligen Zusammenhang den Sinn am besten trifft (vgl. Ausziehtisch / strip tease table).

Unter »Mind Control« ist also keineswegs »Kontrolle über Gedanken« (also etwa in dem Sinn, wie Sicherheitsfetischisten daran arbeiten, Menschen mit negativen Gedanken mittels einer Maschine aufzuspüren) zu verstehen, sondern die Steuerung des Willens und des Geistes eines Menschen. Also noch viel schlimmer:

remote controlMenschen werden zu ferngesteuerten Robotern gemacht, sie handeln gegen ihren eigenen Willen, tun Dinge, an die sie sich hinterher nicht einmal mehr erinnern können. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie fremdgesteuert handeln.

Und wie soll das funktionieren? Das ist doch unglaublich!

Es klingt unglaublich, ja.

Dennoch: Wir haben hier ein paar Artikel zusammen getragen, die belegen, dass und wie das funktioniert und dass solche Dinge tatsächlich stattfinden. Das offizielle Mickey-Mouse-Amerika bestreitet natürlich, dass militärische Dienste in solche Machenschaften verstrickt sind – so wie auch der Dienst in Pullach bestritten hat, mit Hilfe einer bairischen Großbank Plutonium bei einem russischen Schwarzhändler geordert zu haben.

Irgendwann kommen auch unliebsame Wahrheiten ans Licht.

Unbestritten und ganz offiziell betreibt as US-Militär eine Abteilung namens »Psyop«¹, die weltweit auf die allgemein zugänglichen Informationsquellen Einfluss nimmt und für entsprechende Darstellung der eigenen Politik sorgt. Die Konzentration im Medienwesen kommt diesem Anliegen natürlich sehr entgegen. Wenn wir alle gleichgeschaltete Politberichte sehen und lesen, über den Irak, Israel, Palästina und uns böse Alteuropäer, dann ist das definitiv kein Zufall.

 

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cui bono?

Bleibt die Frage: Wem nutzt das, wofür mag das dienen (eine Fragestellung, die sich u.a. Fritz Perls stellte und zum zentralen Thema von »Gestalt« machte –; ein sehr praktikabler Ansatz! Ndash; s. Inhaltsverzeichnis)?

Für die mil-/intel-Welt hat der »Manchurian Candidate« handfeste Vorteile

Militär- und Geheimdienstleute kommen zum Thema »Manchurian Candidate« auf eine Fülle hochinteressanter Einsatzgebiete. Den Tätern ist dabei völlig egal, dass ihre Methoden das gesamte Menschenbild unserer bisherigen Zivilisation ad Absurdum führen; hier nochmal zum Mitlesen:

Die Würde des Menschen ist unantastbar

 

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Methoden

Welche Techniken werden eingesetzt, um einen solchen »Manchurian Candidate« zu programmieren?

Nun, am radikalsten geht es, wenn Personen derartig traumatisiert werden (mit Schlafentzug, Elektroschocks, Hypnose, Drogen, Traumatisierung, Schmerz, Angst und Schrecken), dass ihre Persönlichkeit in mehrere Teile, zu einer multiplen Persönlichkeit zerbricht. Der 'handler' (Programmierer) kann nun diese einzelnen Persönlichkeiten durch 'trigger' steuern, separat hypnotisieren.

Die Forschungen ergaben schnell, dass dies Zerbrechen von Persönlichkeiten zu Multiplen am einfachsten mit Kindern geht. Wie im einzelnen das gemacht wird, beschreibt die »greenbaum lecture«. Claudia Mullen ist eines der Opfer, die deprogrammiert werden konnten. Die Ergebnisse der Deprogrammierer wurden von den Tätern prompt als 'false memory syndrome' (siehe FMSF) abgetan &#ndash; die Aussagen der Opfer seien lediglich auf eine Art Kurzschluss im Gehirn zurückzuführen.

Einige von Claudia Mullens Multiplen hatten ein photographisches Gedächtnis, das hatten ihr die CIA-Leute extra antrainiert, und so wissen wir aufgrund von Erinnerungen an herumliegende Schriftstücke, dass sie ein Opfer des CIA-Programms MKULTRA war: als Kind genommen und jahrzehntelang missbraucht.

Wie lange wird das schon gemacht, und wer macht das alles?

Begriffs­erklärung:

mil/intel‹ steht für ›military intelligence‹, also diverse militärische Geheim­dienste (in den USA gibt es mehrere, die in gewisser Weise sogar konkurrieren)

cult‹ bezeichnet geheime Sekten mit meist satanischem, jedenfalls sehr eigenartigem Hintergrund (in den USA nicht ungewöhnlich – auch wenn uns das in Westeuropa relativ unvorstellbar erscheint)

… wir lassen solche Begriffe unübersetzt

Viele der Forscher zu Mind Control (siehe Jon Rappoport, Colin Ross, Greenbaum) meinen nachweisen zu können, dass es im wesentlichen zwei Gruppen sind, die Mind Control mit Multiplen treiben:

Je nach Standpunkt oder Realitätstunnel des Betrachters wird es entweder kompliziert oder auch skurril dadurch, dass beide Gruppen, intel und Geheimgesellschaften, sich gerne gegenseitig unterwandern (siehe Aquino). Rappoport und Icke wollen Mind Control bis in die Zeit der Französischen Revolution zurück nachweisen können, Icke gar bis in die Zeit der Babylonischen und Ägyptischen Geheimgesellschaften (»mystery schools«).

 

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Opfer und Zeugen

»Mind Control« ist keine Erfindung anti-amerikanischer Propaganda. Das wird zwar gerne so dargestellt, doch dagegen stehen die Aussagen der Opfer und der Zeugen, zahlreicher Opfer und Zeugen. Dazu kommt das photographische Gedächtnis, das den Opfern antrainiert wurde für spezielle Aufgaben – wenn die Opfer ihre Erinnerungen wieder erlangen, dann sehr präzise, in allen Einzelheiten.

Claudia Mullen war eine der ersten, die damit an die Öffentlichkeit gingen. Im Buch »Trance-Formation of America«, das jetzt auch auf Deutsch erschienen ist, kann man den Werdegang eines anderen Opfers im Detail nachlesen. Selbst wenn der Wahrheitsgehalt dieser Darstellung nur bei fünf Prozent läge, wäre das, was unter dem Deckmantel der Geheimdienste passiert, mehr als nur ein Skandal.

Die Muster sind immer die gleichen. Kinder, die unter Missbrauch durch ihre Eltern aufgewachsen sind, oder Heim-Kinder ohne soziales Umfeld werden besonderen Projekten zugeführt und dort unter Dauerfolter so konditioniert, dass sie dann per »Trigger« (ein bestimmtes Wort, ein bestimmter Satz) bestimmte Persönlichkeiten annehmen, bestimmtes Verhalten zeigen – richtige Maschinen-Menschen, vom KZ-Arzt Mengele und seinen Komplizen und Nachfolgern erzeugt. Das Ganze findet in hochgeheimen Instituten der Dienste (CIA etc.) statt – manchmal auch getarnt als Logen, als Universitäts­institute usw.

Zwar dementieren die Beschuldigten fleißig, doch die Zeugen schweigen nicht länger, auch einige Opfer haben die Erinnerung an Details, an Orte, auch an Namen wieder erlangt. Und zwar sehr eindeutig – vgl. das Mullen-Interview!

Unter ›MC-Texte‹ (s. Inhaltsverzeichnis) findet ihr u.a. das Interview mit Claudia Mullen von Wayne Morris, die Greenbaum Lecture (auch unter »Greenbaum Speech« bekannt) und ein Text von Colin Ross, jeweils englisch und in deutscher Übersetzung (noch nicht alles fertig, bitte um Geduld, schaut mal wieder rein!).

Zur Schreibweise: 'MK' steht für 'Mind Control', das 'K' soll wohl ein Zugeständnis an die übergelaufenen Nazi-Forscher sein, oder die Namensgeber fanden die Parallele zu den Nazis einfach geil. Die Projektnamen findet man mit oder ohne Bindestrich, also 'MK-Ultra' oder 'MKULTRA'.

Zensur?

Viele Links zu Mind Control gehen sporadisch nicht. Manchmal zieht die Site um, dann gehts wieder eine Weile, dann wieder nicht.

Deshalb haben wir uns entschlossen, die Links nicht ständig nachzupflegen. Wenn ein Link ins Leere geht, hilft die Suchmachine weiter.

… steht da jemand auf der Strippe?

Die verbrecherischen CIA-Mind-Control-Ärzte – Orne, Gottlieb, Eastbrocks, Delgado, Cameron uvam –, die beteiligten intel/mil Gruppen und einschlägige Ärzte-Organisationen wie die 'false memory foundation' scheinen wenig Interesse daren zu haben, dass Info über Projekte wie MKULTRA, MKNAOMI, ARTICHOKE, MONARCH uvam in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. SIE HABEN KINDER GENOMMEN, durch Traumatisierung, Schmerz, Schlafentzug, Elektroschocks, Psychodrogen u.ä. zu Multiplen zerbrochen (mpd – multiple personality disorder); die Einzel­persönlichkeiten voneinander isoliert und einzeln hypnotisiert.

CKLN-FM

Der Sender CKLN-FM, vor allem Wayne Morris und Jon Rappoport, hat Interviews mit Opfern von Mind-Control-Projekten gesendet, bietet die Aufnahmen auch zum Kauf an. Jon Rappoport schrieb auch ein Bucher zum Thema: »US Government Mind Control Experiments on Children – They Want to Know« leider vergriffen.

 

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Glossar

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