Reportage einer Sichtung …

 

Pilze… hatten die Zeugen nur etwas falsches gegessen?

Rendlesham UFO

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Weihnachtsüberraschung

Zweiter Weihnachtstag 1980, England: Etwas Leuchtendes stürzt ab, die Armee riegelt alles ab, macht eine Riesen-Zirkus, und später soll nichts gewesen sein. Vielleicht haben die Bewohner das Licht ihres Leuchtturms gesehen (sonst ist da immer Nebel …), etwas falsches gegessen oder einfach zu viel getrunken. Wie immer, eine sehr schwache Ausrede für einen groß angelegten Militäreinsatz.

Zusammengefasst, kondensiert und Zeugenaussagen entnommen aus:

Über den Fall von Rendlesham Forest ist mehr geschrieben worden als über jeden anderen Ufo-Fall, ausgenommen Roswell. Es gab darüber einigen Medienrummel, z.B eine 90-Minuten-Sendung in Japan, sowie Top-Shows wie »Unsolved Mysteries« und »Sightings« in den USA, doch nur relativ wenig Resonanz in Britischen Medien.

Der Name leitet sich ab vom »Rendlesham Forest« zwischen den beiden (der Doppel-) Luftwaffenbasen von Bentwaters und Woodbridge, gemeinsam benutzt von USAF und RAF.

Die Lokalpresse schrieb erst einmal nichts darüber. Des erste Mal, dass er in der Presse Erwähnung fand, war 1981 ein Interview von Jenny Randles für den »Evening Standard«. Später in jenem Sommer gab es ein Interview von Dot Street für den Lokalsender der BBC.

Ganz in der Nähe vom Rendlesham Forest, bein Leuchtturm von Orford Ness, befand sich eine geheime NSA-Installation, angeblich zur Erforschung von »Über-Horizont-Radar«. Was die NSA-Leute dort wirklich getrieben haben, ist unbekannt. Außer den beiden NATO-Basen Bentwaters und Woddbridge sowie der NSA-Installation bei Orford Ness gibt es in der Gegend noch eine Elektronik-Installation bei Martlesham, wo nach Gerüchten hochgeheime Experimente statt finden, zudem die sehr große und streng geheime RAF-Anlage von Bawdsey Manor, wo die Sicherheit besondes streng gehandhabt wird. Schließlich befindet sich eine der umstrittensten Nuclearanlagnen Großbritanniens, Sizewell, auch noch mitten in der Action: Kein Wunder, dass Hektik aufkommt, wenn dort seltsame Dinge passieren.

Man kann sich nur schwer eine sensiblere Gegend in ganz Nordeuropa vorstellen, was die Behauptung von britischer und US-amerikanischer Seite lächerlich macht, es gäbe zu dem ganzen Vorgang nur ein einzges Blatt Papier, einen summarischen Report des amerikanischen Vizekommandeurs an das britische DOD (Department of Defense).

 

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Erster Tag

Am 26. Dezember 1980 nachts stürzte etwas Leuchtendes in Sussex ab.

Kurz nach Weihnachten 1980 bekam Brenda Butler Informationen von einem amerikanischen Freund, Penniston, Sicherheitsoffizier auf den Zwillingsbasen Bentwaters-Woodbridge, dass am 26. Dezember ein großes erleuchtetes Objekt vom Himmel herabgefallen und in den Wald von Rendlesham gestürzt wäre.

Penniston und zwei andere Wachen wurden in die Tangham Woods (Teil von Rendlesham Forrest) geschickt, um aufzuklären, ca. 750 m vom Woodbridge-Ende der Landebahn entfernt. Man hielt einen Flugzeugabsturz für möglich.

Sie waren gerade einige hundert Meter weit gekommen, als die Funkverbindung zum Tower schlechter wurde. Penninston ließ Kavanasc aussteigen, er wollte ggfs. ein Relais für den Funkkontakt. Es waren Licher durch die Bäume zu sehen. Penniston und Burroughs ließen das Auto am Waldrand stehen und gingen zu Fuß weiter. Sie betraten den Wald gegen 2:30 morgens. Fluktuierendes Licht erleuchtete den Wald, etwa so wie von einem brennenden Flugzeug. Die erleuchtete Fläche hatte etwa 50 m Radius. Die Funk-Kommunikation zur Basis war abgebrochen, sogar die zu Kavanasac an der Straße.

Als sie sich dem Licht auf ca. 100 m genähert hatten, wurde ihnen klar, dass es sich hier nicht um ein abgestürztes Flugzeug handelte. Dieses Objekt war definitiv nicht in »Janes Wolds of Aviation« aufgeführt.

Durch das grelle weiße und vielfarbene Licht sahen sie ein Objekt von etwa der Größe eines Panzers, vage dreiecksförmig, mit sehr glatter Oberfläche, etwa wie Glas wirkend. Penniston war vor allem verblüfft über das fremdartige Licht, und sagte später, das weiße, blaue, rote Licht wikte ganz anders als die Strobe-Leuchten eines Flugzeugs. Es gab kiene scharfen Ecken, keine 90-Grad-Winkel. Die Außenhaut wirkte wie aus schwarzem Glas geformt, wirkte aber neblig, unscharf.

OZ-Faktor

»OZ-Factor«-Ereignisse wurden wieder und wieder im Zusammenhang mit UFO-Nahbegegnungen und auch CE3 (Close Encounters, 3. Art) berichtet. Der Begriff beschreibt den Effekt, wie ihn Zeugen über gedehnte Zeit und verzerrten Raum berichten.

Es gibt in der Ufologie zwei Denkschulen dazu:

Die einen halten es für einen psychologischen Effekt, beruhend auf geänderten Bewusstseinszuständen

Die anderen denken, dass wirkliche physische Energie den Raum und die Zeitraquo;warpen« (gibt mehr Sinn – psychologische Effekte werden weitaus unterschiedlicher wahr genommen als physikalische)

In Rendlesham Forest in dieser Dezembernacht kam die Beschreibung des »OZ-Factor« von zwei Männern ohne jegliche Kenntnisse oder Hintergründe der Ufologie.

Es legt nahe, dass die Beiden in der Nähe eines echten UFO waren – was immer ein echte Ufo ist.

OZ-Faktor

Die beiden Männer lagen flach auf dem Waldboden, ca. sechs Meter voneinander entfernt. Penniston: »Die Luft war wie mit Elektrizität gefüllt, wie Statik. Man konnte es auf der Haut fühlen. Ich hatte auch ein Gefühl der Langsamkeit, als ob Zeit selbst eine Anstrengung sei.« Burroughs meinte, er hätte so ein Gefühl noch nie erlebt. Die Haare standen ihm zu Berge, er kam sich vor wie in einer Zeitlupensequenz. Er fühlte sich heiß, war sich nicht sicher, ob er noch Gewalt über seinen Körper hatte. Alle Geräusche stoppten. Burroughs sagte aus, er hatte den Eindruck, als ob Zeit und Raum in der Nähe des Objekts verzerrt waren.

Ohne es zu wissen, beschrieben die beiden Männer einen klassischen Effekt der UFO-Literatur, den »OZ-Faktor«.

Im ganz verleichbaren Fall von Fencehouses, County Durham, am 3. September 1976, berichteten die beiden Zeuginnen (18 und 63 Jahre alt) über den OZ-Faktor in der Nähe eines gelandeten UFO mit beinahe den gleichen Worten wie später Penniston und Bourroughs. Alle Geräusche stoppten. Die Zeuginnen fühlten sich wie in einem Kraftfeld, erlebten alles in Zeitlupe. Außerdem ging die mitgeführte Armbanduhr nach Abflug des Ufo um 10 Minuten nach – vorher war sie genau gegangen.

Weitere CE3 (Close Encounter, 3. Art) mit »OZ-Faktor« sind z.B.:

Ähnliche Beschreibungen des Effekts finden wir in den meisten Berichten zu UFO-Nahbegegnungen. Es scheint, als würde hier tatsächlich die uns bekannte Physik »verbogen« – offensichtlich eine praktische Lösung, um die endlose Weite des Weltalls und die Grenze der Lichtgeschwindigkeit zu umgehen.

Mitlesende Aliens werden gebeten, die Hintergründe zu erläutern, danke!

Das Objekt

Penniston erkannte am UFO eine Art Schrift oder Markierung, etwa 90 cm lang, die einzelnen Zeichen 15-20 cm hoch.

Er berichtete über ein vages Gefühl der Vertrautheit, so, als hätte er diese Schrift schon einmal gesehen. Allerdings konnte er dieses Gefühl nicht erhärten. Mit Sicherheit erkannte er die Schrift nicht. Die Zeichen blieben ihm so etwas wie Spiegelschrift.

Abflug

Der anschließende Abflug des Objekts wurde von beiden Zeugen übereinstimmend berichtet. Burroughs sagte: »In einer Minute war es noch an seiner Stelle. Dann kletterte es himmelwärts. Dann war es weg. Es gab kein Geräusch, kein Lärm von Düsen oder Auspuff.« Pennisteon berichtete detaillierter: Zuerst zog es die drei Landebeine ein, dann erhob es sich einige Fuß, bewegte sich rückwärts. »Es bewegte sich vor und zurück in der Luft, pausierte einige Sekunden, startete mit extremer Geschwindigkeit; viel schneller als jedes Flugzeug, das ich kenne.«

Mit dem Abflug verschwand der »OZ-Factor«, die Umgebung wurde wieder normal. Die tödliche Stille über Rendlesham Forest war im gleichen Moment vorbei. Die Tiere des Waldes machten sich in einer explosiven Kakophonie bemerkbar. Rotwild sprang aus der Deckung und floh. Vögel starteten aus Bäumen und verstreuten sich in der Luft.

Ein Leuchtturm fliegt nicht …

Einige Skrptiker wie Vince Thurkettle und Ian Ridpath haben behauptet, die beiden Soldaten hätten die ganze Zeit den Leutturm von Orford Ness beobachtet, 8 km entfernt an der Küste. Burroughs lachte darüber nur. »Ich habe noch nie einen Leuchtturm gesehen, der fliegen kann.«

 

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Zweiter Tag

Am Samstag den 27.12 gegen 20.30 Uhr, platzte der Sicherheitschef Bruce England in eine Weihnachtsfeier der führenden Offiziere und ihrer Frauen. »Es ist zurück!« Die Nachricht von der Rückkehr des UFO kam völlig unerwartet. Der Basis-Kommandeur Conrad ordnete an, dass sein Vize Halt einen Trupp zusammenstellen und der Sache endgültig auf den Grund gehen sollte.

Halt entschied, vier Männer mitzunehemen, einen Offizier der Sicherheitspolizei, einen MP, der die Suchscheinwerfer bedienen sollte, einen Mann vom Katastrophenteam, der einen Geigerzähler bedienen konnte, und den Photographen der Basis. Um alles zu dokumentieren, nahm Halt ein betteriegetriebenes Tonbandgerät mit. Dieses Tonbandgerät sollte der »heilige Gral« dieses UFO-Falles werden, Ufologen verbrachten die nächsten 3 1/2 Jahre damit, aus verschiedenen Quellen immer wieder von dieser Tonbandaufnahme zu hören, bevor das Band schließlich gesichert werden konnte.

Natürlich war sich Halt nicht bewusst, dass er einem größeren UFO-Vorfall beiwohnte. Er erwatete, die Situation schnell zu klären, und damit den Gerüchten ein gründliches Ende zu bereiten. Nichts desto trotz, draußen, am Rande des Waldes, wo die Sicherheitspatroulie die Rückkehr des UFO bemerkt hatte, war inzwischen eine Anzahl Soldaten versammelt; die Nachricht hatte sich auf der Luftwaffenbasis wie ein Lauffeuer verbreitet. Dort waren inzwischen die Männer von Conrads Team, welche die Landestelle vom Vortag auf Spuren untersuchen sollte, und auch John Burroughs, der »Oz-Factor«-Zeuge das Vortags.

Unter anderen befand sich dort Adrian Bustinza, der wenig später die USAF verlassen sollte und 1984 dem bekannten US-Ufologen Ray Boeche ein Interview zu dem Fall gab. Nach Bustinza zog Nebel auf. In dem Nebel war ein Objekt wahrzunehemen, etwas dicher als der Nebel, in der Mitte dicker als am Rand, dennoch scheinbar nicht wirklich solide und fest. Bustinza: »Wir sahen einen gelben Nebel, etwa 60-90 cm über dem Boden. Das Objekt schwebte auf und ab, ein rotes Licht oben, mehrere blaue an der Unterseite. Es gab auch einen Effekt wie ein Prisma, mit Regenbogenfarben drum herum. Es war sehr merwürdig.« Bustinza war nach eigener Aussage in Angst und Schrecken. »Mein Leben lief vor meinem inneren Auge ab. Ich war bewegungsunfähig, wie festgefroren.«

Er und sein Team versuchten, sich dem Ding zu nähern, aber dieses schien sich zurückzuziehen durch den Wald Richtung Capel Green. Gleichzeitig fegte ein Vorhang statischer Elektrizität durch den Wald, geneu wie bei dem erten Ereignis dort. Sofort brach in der Tierwelt Panik aus – Rotwild und Kaninchen rannten um ihr Leben. Bustinza sagte dazu, diese plötzliche Aktivität im Gegensatz zu dem geisterhaften Objekt vor ihnen war es, was ihn zurück in die Wirklichkeit katapultierte. Das von dem Objekt ausgehende prickelnde Kraftfeld bewirkte, dass den Soldaten alle Haare zu Berge standen. Der Befehl zum taktischen Rückzug wurde erteilt, im Zuge dessen ein Zaun beschädigt wurde. Einerseits sollte dieser Rückzug dazu dienen, auf Halt's Team zu treffen, der inzwischen auf dem Weg dorthin war. Andererseits, wie einer der Männer es später ausdrückte, wollten sie einfach so schnell wie möglich dort weg.

Glücklicherweise gibt es einiges an Material, um das Puzzle der Vorkommnisse einigermaßen sicher zusammen zu setzen. Es gibt die Aussagen mehrerer Zeugen, unter anderen Sergeant Adrian Bustinza, Sergeant John Burroughs plus Colonel Charles Halt. Am umstrttensten von diesen Zeugenaussagen ist die von Pilot Larry Warren, da sie als einzige grundlegend von den anderen abweicht. Warren will als einziger Aliens gesehen haben. Aus Gründen der Übersichtlichkeit übergehen wir hier Warren's Behauptungen vorerst, zudem Colonel Halt aussagte, dass Warren gar nicht dort gewesen war. Wir kommen später darauf zurück.

Halt ordnete an, dass ein Sicherheitscordon den Wald abriegeln sollte. Der Cordon hinherte die anderen Air-Force-Leute, die sich inzwischen eingefunden hatten, daran, den Wald zu betreten. Ein Posten am Cordon sollte als Funk-Relay dienen, eine Reaktion auf die von Burrgoughs und Penniston berichteten Kommunikationsprobleme. Halt bestätigte später, dass es dennoch Probleme mit den Funkgeräten gab. Ungewöhnlich starke Statik machte sie unbrauchbar. Obwohl sie mehrere Frequenzen durchprobierten, verloren sie immer wieder Kontakt. Hinzu kamen eigenartige Probleme mit den Scheinwerfern. Halt befahl, Ersatzausrüstung heran zu schaffen. Halt war froh, das Tonbandgerät mitgebracht zu haben, als sich die Ereignisse intensivierten.

 

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Das Tonband, Teil I

Pod-Marks, Geigerzähler

Halt: »Während wir auf einen Ersatzscheinwerfer warten, nehmen wir Messungen mit dem Geigerzähler vor und erkunden die Gegend ein wenig.« Sie rücken vor. »Okay, wir haben uns der alten Landestelle nun bis auf 8-9 Meter genähert. Geigermessungen?« – »Nur wenige Klicks.« Dann verlangte Halt, zu den Landeabdrücken des ersten Vorkommnisses geführt zu werden, die er noch nicht kannte. Er wunderte sich über ihre relativ kleinen Ausmaße. Der Mann mit dem Geigerzähler, (gut erkennbar durch seinen südländischen Akzent) machte Messungen an den »Pod Marks« (Abdrücke der Landestützen). Es gab kaum Radioaktivität. Die Messungen zeigten zwar ein Mehrfaches der erwarteten Hintergrundstrahlung, jedoch ist auf dem Band keine Diskussion zu hören, ob dies eine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Beim dritten »Pod Mark« bekamen sie Werte. Die Diskusstion kreiste um diese Messungen. Eine stimme erzählte von sieben Clicks, eine andere interpretierte dies als ein Halbes Millirem (es sind wohl Millirem pro Sekunde gemeint). Die Untersuchung der Landespuren wurde auf systematische Weise fortgesetzt. Eine andere Stimme, New-Jersey-Akzent: »Dies hier sieht aus wie Sprengspuren …« Der Geigerzähler klickt heftig. » »Das Ding dreht durch.« Die Panik ist schnell vorbei (auch möglich, das Halt das Band zwischendurch ausgeschaltet hat).

Sprengstellen?

Das Erkundungsteam konzentriert sich wieder auf die Untersuchung der Sprengspuren: »Wir haben eine kleine Sprengstelle gefunden, eine Stelle, die aussieht, als hätte hier eine kleine Sprengung stattgefunden. Wir bekommen positive Messungen.« Auf dem Band ist das Klicken der Geigerzähler zu hören, es sind mindestens zwei in Betrieb. Zum ersten Mal war eine Andeutung von Vorsicht zu hören, als Halt sagt: »Okay, wir ziehen Handschuhe an. Wir vermessen jetzt die Gegend bis in drei Meter Umkreis. Ich brauche genaue Messungen.« Während sie das Gebiet rund um die Landespuren gründlich absuchen, finden sie nichts weiter als einziges Abriss- und Schabspuren oben an den Bäumen rund um die Stelle. Halt ist wenig beeindruckt: »Sieht aus, als könnten die schon älter sein.ä

Untersuchungen

Halt hält die Spuren für Markierungen der Waldarbeiter an Bäumen, die zum Fällen vorgesehen sind. Anders der New-Jersey-Mann, der fortfährt, die Bäume zu beobachten, und feststellt, dass die Abschürfungen alle in Richtung Landestelle zeigen. Halt: »Sie haben Recht. Ich habe noch nie gesehen, dass eine beschädigte Kiefer so schnell reagiert«, womit er auf einen »merkwürdigen, kristallischen Saft« anspricht, der an den Stellen ausgetreten war. Er ordnet an, Proben des Harzes in Flaschen zu füllen und mitzunehmen. Der Oberst diskutiert gerade mit dem Katastrophen- und Sicherheits-Unteroffizier Sergeant Nevills, um eine genaue Karte der Landestelle anzufertigen, als als der Funk sich meldet. »Alpha Eins Sicherheit. Wir haben Anfrage von zwei weiteren Personen, die zu Ihnen stoßen wollen.« – »Negativ. Nicht jetzt. Wir werden sagen, wann sie kommen können. Jetzt wollen wir hier niemanden sonst.« Offensichtlich soll die Untersuchung der Landestelle von niemandem beobachtet werden. Während dessen diskutieren Halt und Neville immer noch über das Abfüllen des Baumharzes. Halt beschreibt auf das Tonband, wie der kristalline Saft ca. 1,5 m von der Landestlle und in ca. 90 cm Höhe von den Bäumen gesammelt wird. Halt will nun die Abschürfspuren photogrphiert haben. Beeindruckend bis heute ist der vorsichtige Charakter der Untersuchung.

Halt weist seine Leute an, sich sorgfältig alles zu merken, was sie sagen, sie könnten später dazu befragt werden.

 

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Das Tonband, Teil II

Der Spuk geht weiter

Später (es gibt nur wenige exakte Hinweise auf die Uhrzeit im ersten Teil des Bandes) untersucht das Team immer noch den physischen Schaden am Waldboden. »Es sieht aus, als ob etwas gedreht wurde, als es absetzte. Merkwürdig, als ob jemand etwas ablegte und es dann seitwärts drehte. Sehr seltsam.« Jetzt wird eine neue Taktik angewandt – Einsatz eines Starlite-Scope. Hierbei wird ein Infrarotstrahl benutzt, um nach Wärmeemissionen zu suchen. Bei den Abschürfungen an den Bäumen zeigt sich eine eindeutige Signatur, sie glüht geradezu im Scope. »Hey, richtig. Da ist eine helle Spur am Baum«, ruft Halt aus, als er selbst das Scope ausprobiert. Eine andere Stimme: »Was auf eine Wärmequelle hinweist …«. Halt ist immer noch vertieft in die Sicht durch das Scope. »Merkwürdig. Wenn man direkt nach oben blickt, so sieht man deutlich eine Öffnung in den Bäumen plus einige frisch abgebrochene Äste am Boden. Sieht so aus, als wären sie in 4-6 Metern Höhe abgebrochen«. Das Starlite-Scope wird nun von den Bäumen auf die Bodenspuren gedreht. »Da ist irgend eine Art von Abschürfung am Boden, wo die Nadeln heringedrückt sind, und wo wir hohe Radioakt … äh, hohe Messungen bekommen.« – »Sind Sie sicher, dass das eine Nachwirkung ist?« fragt Halt den New-Jersey-Akzent-Mann mit dem Scope. »Ja, definitiv. Das ist ein Nacheffekt. Wenn man das Licht ausknipst und etwas Zeit gibt, damit die Augen sich anpassen können, dann sehen wir Anzeichen für eine Wärmequelle direkt da im Mittelpunkt, sichtbar im Scope.« Halt: »Wärme oder irgendeine Form von Energie?«

Einige hundert Meter entfernt von wo Halt und sein Team die die Natur dieser leuchtenden Energie diskutieren, wird eine andere Gruppe Air-Force-Soldaten, einschließlich Adrian Bustinza, möglicherweise auch Larry Warren, plötzlich wieder mit dem UFO konfrontiert. Ein seltsames Licht erscheint ostwärts. Wie als Reaktion auf dessen Wiedererscheinen reagieren die wilden Tiere des Waldes mit Aufregung und Lärm. Dies wird sofort durchgegeben an Alpha Eins Sicherheit, Alpha Eins informiert Halt, dessen Tonband zu diesem Zeitpunkt läuft, er schildert gerade die Reaktion der Tiere: »Null eins achtundvierzig (1.48 Uhr): Wir hören sehr merkwürdige Geräusche von Tieren aus dem Stall eines Bauern in der Nähe. Die Tiere sind aktiv, machen furchtbaren Lärm.« Viele Stimmen reden durcheinander, man hält wohl Ausschau nach dem UFO. Halt: »Sie haben gerade ein Licht gesehen? Wo? Langsamer, wo?« Der Mann am Scope: »Hier – genau in dieser Position. Hier, geradeaus zwischen den Bäumen, hier. Da ist es wieder!! Gerade in Richtung des Taschenlampenstrahls.« Die Männer in Halts Gruppe orientieren sich in die angegebene Richtung. Halt reagiert als erster: »Ich sehe es auch. Was ist es?« – »Wir wissen es nicht, Sir.« Verschiedene Vewrmutungen werden ausgetauscht, während die Männer die Optionen abwiegen. Halt spricht auf das Tonband: »Ein seltsames, kleines rotes Licht – vielleicht 400-800 Meter, vielleicht auch etwas weiter. Ich schalte jetzt ab.«

Halt hat später in etwas mehr Detail beschrieben, was er sah: »Wir sahen dieses seltsame Objekt vor uns, eine glühende rote Kugel. Es sah aus wie die Sonne, wenn die morgens zum ersten Mal sichtbar wird – obwohl dies eine schwarze Mitte hatte, und es pulsierte, so wie ein Auge, das dir zublinzelt. Es sah aus, als ob geschmolzenes Metall herab tropft. Wir beobachteten es einige Minuten lang, während es sich waagerecht von rechts nach links bewegte. Es schien naher zu kommen, dann entfernte es sich wieder.«

Skeptiker wenden an dieser Stelle ein, die Soldaten hätten den Leuchtturm von Orford Ness gesehen. Wir ersparen uns das hier lieber – diese Leute wussten, wie ein Leuchtturm aussieht, ganz bestimmt – die Zeugen, einschließlich Halt und Burroughs, sagen, sie hätten den Leuchtturm gleichzeitig mit dem UFO gesehen.

 

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Das Tonband, Teil III

Verfolgungsjagd

Der Colonel weist seine Leute an, die Taschenlampen zu benutzen, um das Objekt über die Lichtung hinweg zu verfolgen, die gleiche Lichtung, über die das Objekt der ersten Sichtung schließlich verschwunden war. Auf dem Band kann man hören, wie Halt anweist: »… auf die andere Seite der Lichtung« und »versucht, das Starlite-Scope auf das UFO zu richten.« Während die Soldaten vorrücken, verstummen die Geräusche der Tiere. Halt: »Das Licht ist noch da. Und die Farm-Tiere sind leise geworden. Ich bin durch bis zur Lichtung 110 Grad (Ost-SO). Bekomme immer noch Aktivität vom Geigerzähler, ca. 2 bis 3 Klicks.« Mehr Debatten. Ein Mann meint, dass das Glühen einige Fuß über dem Boden schwebt. Halt dagegen meint, es wäre »etwas auf dem Boden … Ich denke, es ist etwas sehr Großes.« Als sie über die Lichtung auf das rot leuchtende Objekt zu gehen, hält Halt weitere Details fest: »Wir sind etwa 140-180 Meter von der Stelle entfernt. Alles ist tödlich still. Es gibt keinen Zweifel, vor uns ist irgendein merkwürdiges rotes Licht.« – »Sir, es ist gelb« – »Ich sah auch einen Gelbschimmer drin. Sehr merkwürdig.« Halts Stimme beginnt nun leicht zu schwanken, als er die Bewegung des Objekts beschreibt: »Es scheint sich etwas auf uns zu zu bewegen, in unsere Richtung … es ist viel heller als eben noch. Es kommt definitiv in unsere Richtung … Stücke davon fallen ab … Kein Zweifel – das da ist extrem merkwürdig.«

Später beschrieb Charles Halt in mehr Details die Ereignisse in dieser Phase. Es gab etwas Ähnliches wie eine Explosion. Nicht mit lautem Krachen, nur eine Explosion von Licht, und dann desintegrierte es in drei bis fünf verschiedene Objekte. Dann war es weg, es verschwand. Er fügte hinzu, dass er bis zu diesem Punkt eine vernünftige Erklärung für alles hatte. Aber nun war er mit einem Phänomen konfrontiert, für das er weder duch sein Training noch mit seiner Logik eine Erklärung fand.

Halt zu Jenny Randles: »Ich wusste, wo der Leuchtturm war. Dieses Ding wars nicht. Ich sah den Leuchtturm, aber ich erwähnte ihn nicht. Warum sollte ich?« Der stellvertretende Kommandeur fuhr fort, es sei routinemäßig sein Job, solche Dinge abzustreiten, intensiv daran zu arbeiten, sie zu debunken. »Aber ich hatte eine Menge Dinge, die mir durch den Kopf gingen. War dies etwas, das wir kontaktieren könnten? Etwas, das wir anfassen könnten? Viellicht etwas, mit dem man arbeiten kann? Was weiß ich?«

Weitere zwei Stunden UFO-Aktivität folgen dem geschilderten »Close Encounter» an diesem Sonntag Morgen. Obwohl unglücklicherweise diese zwei Stunden auf dem Band kondensiert sind in zwei bis drei Minuten. Möglicherweise hatte Colonel Halt anderes zu tun als an das Diktaphon zu denken.

Unmittelbar vor der stillen Explosion hatte Halt auf Band gesprochen, dass das Objekt ein hohles Zentrum hatte, ein dunkles Zentrum, wie eine Pupille in einem Auge, das einen anblinzelt. »Durch das Starlite-Scope waren die Blitze so hell, dass sie mir fast die Augen verbrannten.« Mit dem Verschwinden des Objekts war dann auch die Reststrahlung weg. Halt übersetzte das so auf das Band, dass sie jetzt nur noch die normale Hintergrundstrahlung aufnahmen, nicht mehr die Bursts wie als das UFO vor ihnen war.

Halt beschließt, das Team über die Lichtung und weiter Richtung Küste zu führen. Sie streben auf die Stelle zu, wo sie das UFO vermutet hatten.

Auf der Lichtung, obgleich nicht mit Halt und seinem Team, gibt Larry Warren an, er sah etwas Phantstisches nach der stillen Exposion, etwa 2.30 Uhr. Warren: »Es sah aus wie eine Art Bodennebel in der Lichtung. Es glühte hell und war etwa kreisförmig. Plötzlich rief jemand, »hier kommt es«, ein rotes Licht erschien am Himmel und beschrieb einen Abwärtsbogen in den Nebel hinein. Die rote Kugel explodierte geräuschlos in einem blendenden Blitz. Ich musste mir die Augen zuhalten. Als ich wieder auf das Feld sehen konnte, bemerkte ich ein seltsames Fahrzeug auf dem Boden oder etwas darüber.«. Warren beschreibt dies Ding in unterschiedlichen Interviews auch unterschiedlich; mal dreieckig, pfeilspitzenartig, mal geformt wie eine Aspirin. Es sagt, es hätte zwei kurze Flügel oder Klappen an den Seiten gehabt. Er sagt, er sah eine merkwürdig Opalisierende Färbung, eine perlmuttartige weiße Farbe, die das Licht auf seltsame Weise reflektierte, regenbogenartig funkelnd, ständig fluktuierend. An der Unterseite war ein Balken blauen Lichts. Das Merkwürdigste war, dass die Schatten der Männer verzerrt waren, nicht synchron zu ihren tatsächlichen Körperbewegungen. Es war, als ob die UFO-Oberfläche die Zeit verlangsamte, eine Verzögerung in der Darstellung ihrer Schatten bewirkte.

Das Objekt wird umstellt

Warren berichtet weiter, dass er und mehrere andere Männer angewiesen wurden, das Objekt zu umstellen. Daraufhin begann sich ein grünes Licht über die Oberfläche zu bewegen. Es hatte eien fast hypnotischen Effekt auf die Männer. Dann gab es eine Säule weißen Lichts an der Unterseite, und drei kleine Wesen mit großen Köpfen schwebten in dieser Lichsäule in Sicht. Warren konnte sich an dies »fehlende Zeit«, in der die Leute in einer Art hypnotischer Trance waren, für viele Jahre nicht erinnern. Bei einer hypnotischen Zurückführung gab er an, Gordon Williams, ein höherer Offizier wäre vorgetreten und hätte versucht, nicht-vebal mit den Wesen zu kommunizieren. Warren hatte den Eindruck, dass die anwesenden höheren Offiziere besser auf das, was passierte, vorberitet waren als die einfachen Soldaten wie er selbst. Ja, es war, als ob die höheren Offiziere die einfachen Ränge beobachteten, ihre Reaktionen in diesem Drama.

Wallkürenritt

Die phantastische Geschichte von Warren geht weiter. Er fährt fort, dass ein Offizier versuchte, das Objekt zu »besteigen« wie ein Pferd, und dass er, als es sich bewegte, mehere Fuß mit getragen wurde. Auf seinem Weg aus dem Wald heraus, so Warren, trafen sie einen verblüfften Lastwagenfaherer, der schwor, dass eines der Wesen gerade durch seine Fahrerkabine geschwebt sei. Der Faherer trat mit dem Fuß nach der Erscheinung, aber er zertrat nur die Windschutzscheibe. Andere Soldaten berichteten von Lichtkugeln, die geradewegs durch Bäume hindurch geflogen waren, so als ob sie nicht wirklich da wären.

Diese Geschichen, wenn sie wahr sind, implizieren eher, dass UFO und Aliens verblüffende holographische Projektionen waren, als feste, physische Dinge oder Wesen. Es gab einige Spekulation, ob Warren eine Art Experiment beschrieb, das an den Soldaten ausgeführt wurde, um ihre Reaktionen zu testen. War es eine phantstische Live-Film-Show, erzeugt durch irgend eine unbekannte militärische Apparatur? Kaum nötig zu erwähnen, dass die Zeugen diese Variante ablehnten.

Es ist schwierig bis unmöglich, diese bizarre Variante der Ereignisse mit der gemäßigteren Darstellung von Charles Halt, John Burroughs und den anderen in Übereinstimmung zu bringen. Doch gibt es Details in Warrens Bericht, die auch von den anderen berichtet wurden, wenn auch nicht in dessen Details, und ohne die Aliens. Es ist, als ob sie das Gleiche sahen, es nur in zurückhaltenderen Begriffen beschrieben.

Auf jeden Fall fanden in diesem Wald in der Nacht bemerkenswerte Dinge statt. Burroughs: »Es ist unmöglich, Worte zu finden, um angemessen zu beschreiben, was geschah. Ich bezweifle, dass es diese Worte überhaupt gibt. Ich habe keine Möglichkeit, zu verstehen, was ich gesehen habe, und kann bis heute nicht entscheiden, ob es eine Art Intelligenz mit magischen Eigenschaften war oder ein ganz phantastisches Naturphänomen. Ich weiß nur, dass es nicht der Leuchtturm war. Auf keinen Fall.«

 

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nächtliche Geländespiele

Mehrfachsichtungen

Inzwischen sind Halt und sein Team auf dem Weg Richtung Küste, gelegentlich pausierend, um Kommentare auf das Band zu sprechen, immer noch auf der Suche nach dem verschwundenen UFO. Aus ihrer jetzigen Perspektive ist der Leutturm von Orford Ness viel deutlicher sichtbar als vom Wald heraus. Halt: »Wir haben das Farmhaus passiert und kreuzen in das nächste Feld. Jetzt bekommen wir Mehrfachsichtungen, bis zu fünf Lichter auf ähnlichen Flugbahnen. Sie leuchten jetzt konstant, nicht mehr pulsierend oder glühend wie die roten Blitze.« Zu diesem Zeitpunkt hanen sie den Bach überquert, sind weit jenseits des Waldes an einer Stelle mit Namen »Chapel Green.«.

Auf der anderen Seite stimmt Halts Beschreibung überein mit dem, was Sarah Ritchardson in der Nacht vom Hauses ihrer Mutter aus sah. Ritchardson: »Als wir nach Norden blickten, sagen wir ca. 10 Grad über dem Horizont, waren da zwei große Objekte. Sie sahen fast wie der Mond aus, nur nicht so groß. Sie waren rund, und als wir sie beobachteten, wechselten sie die Form von rund auf elliptisch. Sie taten dies gleichzeitig, das war sehr verblüffend.«

Ungefähr gleichzeitig sieht einer von Halts Männern ein Objekt im Süden. Es bewegt sich genauso herum wie diejenigen im Norden. In der Tat beschreibt Halt die Lichter so, als ob er eine systematische Gittersuche beobachtete. »Gittersuche, scharfe, eckige Manöver. Heftige G-Werte.«. Einerseits kann das durchaus der Effekt von Autokinese (Bewegungen der Augäpfel im Dunkeln) gewesen sein. Andererseits haben wir die Aussagen der zivilen Zeugen. Halt berichtet, dass er zweimal den Funkrelais-Posten anfunkte mit der Bitte, Eastern Radar oder RAF Watten zu kontaktieren, um zu sehen, ob die etwas Ungewöhnliches auf den Radarschirmen hätten. Beide Male teilte Watton mit, nichts Unnormales in Sicht. Der schriftliche Bericht von Watton, dass sie von Bentwaters mit einer UFO Meldung kontaktiert wurden, ist datiert mit dem 28. Dezember 1980, 3.25 Uhr morgens.

Die beiden sternartigen Lichter blieben mindestens noch für eine Stunde am Himmel im Norden. Als Halt und seine Männer zurück zu Basis gingen, waren sie noch da. Dies könnte belegen, dass es eben doch Sterne waren, und der Einfluss von Eiskristallen in der Luft, oder Autokinese. Das Objekt im Süden ist etwas ganz anderes. Es beginnt nun Lichstrahlen Richtung Boden zu projezieren. Halt: »Es waren Lichtstrahlen – wie Laser.«

Auf dem Band beschreibt Halt die Erlebnisse wie folgt: »Three o five (3.05 Uhr) sehen wir seltsame stroboskopartige Blitze – sporadisch. Aber es ist definitiv etwas da draußen, irgendein Phänomen … ca 10 Grad über dem Horizont direkt nördlich haben wir zwei seltsame Objekte, halbmondförmig, tanzen herum, mit farbigen Lichtern an. Sie scheinen 7-16 km entfernt zu sein – vielleicht weniger. Die Halbmonde sind jetzt zu Kreisen geworden …«

Scheinangriff

Plötzlich die Stimme des Mannes am Geigerzähler in seinem südlänischen Dialekt: »Ich geh weg hier, schnell!« Dazu ein anderer Soldat: »Das da, das rechte, kommt auf uns zu!« Halt kommt zum gleichen Schuss: »Hmm, beide Richtung Nord, Hey! Hier kommt er aus dem Süden. Er kommt jetzt auf uns zu … Nun sehen wir, was ein Strahl zu sein scheint, Richtung Boden – das gibt es nicht!« Der Schock im letzten Satz ist unüberhörbar. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wie es für die Männer gewesen sein muss, weg von der Basis, alleine auf einem Feld an der Küste, merkwürdige Dinge um sie herum, UFOs.

Halt erzählte uns später, dass er an diesem Punkt wirklich besorgt war: »Ich fragte mich, ob dies eine freundliche Sonde oder eine Waffe war. Suchten sie etwas? In dieser Phase war mein Skeptizismus definitiv verschwunden. Ich war in Schrecken.« Der Colonel erklärte, dass das Objekt aus dem Süden wirklich nahe kam, und der Lichtstrahl den Boden vor den Füßen der Männer beleuchtete, in etwa etwa 5 Metern Abstand. Der Lichtstrahl hatte etwa 30 cm Durchmesser und dauerte etwa 5 Sekunden lang an. Der Skeptizismus des Colonel war an diesem Punkt vollständig verschwunden.

Niemand wusste, was diese »Laser« waren, aber sie trafen an mehreren Stellen im Wald auf, und auch auf der Basis. Sie wurden von vielen Menschen gesehen.

Halt rekapituliert nüchtern: »Ich wusste nicht, was als nächstes kommt. Ich rechnete mit dem Schlimmsten.« Doch dann ging das Licht einfach aus, als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte. John Burroughs war einer der vielen, die diese Strahlen von seiner Position im Wald aus sah. Er beschreibt die Vorgänge in ganz ähnlichen Begriffen wie Teile der Story von Warren. Burrhoughs: »Plötzlich schoss ein blaues Licht aus dem Himmel an uns vorbei. Es schoss durch das offene Fenster unseres Lasters – verschwand in der Entfernung. Dann gingen unsere Scheinwerfer aus. Es gab kein Geräusch.« John Burroughs erzählt, dass die Lichter durch den Wald schossen, durch Bäume und Metall drangen, als ob diese durchsichtig wären. Dennoch gab es einen kalten Lufthauch, wenn so ein Strahl verbeischoss.

Adrian Bustinzas Bericht über diese Phase ist bemerkenswert, und am nahesten dran an Warrens Aussage. Der Sergeant der Sicherheitspolizei berichtet von einem »gelben Nebel auf dem Boden oder knapp darüber.« Dieser wäre dann ersetzt worden durch ein »dunkel silbernes Objekt, aber mit regenbogenfarbigen Lichtern drauf … ich konnte nicht feststellen, ob dies Lichbrechung wie in einem Prisma war, oder einfach die Farbe des Lichts.« Bustinza bestätigt auch andere Aspekte von Warrens Geschichte: die seltsamen, bewegenden Lichtbälle, die den Gesetzen der Physik Hohn sprechen, dass photographisches Beweismaterial vom Basis-Personal aufgenommen wurde, und dass britisches Militär draußen im Wald war, was das DOD (department of defense) vehement bestreitet. Warren behauptet sogar, dass die USAF-Film-Crew alles filmte, was passierte, so als ob sie erwarteten, dass etwas Außergewöhnliches eintreten würde.

Dies ist einer der Gründe, warum einige Leute annehmen, dass das ganze Ereignis inszeniert war durch irgendeine Geheimdienstoperation, dass die UFO-Begegnungen von einer geheimen Apparatur, Holo-Projektor o.ä., nur vorgetäuscht wurden. Dagegen ist eingewendet worden, dass solch ein Waffentest, wenn er denn technisch möglich gewesen wäre, von den USA sicher nicht fern der Heimat praktiziert worden wäre, vergleiche auch die Experimente in den 1950ern, wo US-Soldaten der Strahlung von Atombomben ausgesetzt wurden, innerhalb der kontinentalen USA stattfanden. Und so ein Test wäre sicherlich strengstens geheim gehalten worden, auch vor den eigenen höheren Offizieren, deren Reaktionen ja Gegenstand des Tests gewesen wären.

 

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Die Erdlinge geben auf

Das Halt-Tonband gibt nur zwei kurze Kommentare, nachdem die Lichtstrahlen gesehen wurden. Sie beschreiben, wie das Team zurück zur Basis marschierte, die Lichter im Norden immer nocht sichtbar. Als Zeitstempel wird »zero fourhundred« (4:00 Uhr) genannt.

Halt erklärte später, warum die Mission abgebrochen wurde: »Viele von uns waren auf seit fünf oder sechs Uhr des vorhergehenden Tages, wir waren müde. Wir hatten es geschafft, beim Weg über das Feld ins Wasser zu fallen, und waren nass. Es war sehr kalt. Der Wind blies scharf. Die Objekte im Norden blieben dort und gingen nicht weg. Wir beschlossen, es war Zeit, zur Basis zurückzugehen.«

 

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Fazit

Was bleibt, was haben wir noch?

Zweifelsohne: Die Soldaten haben nur einem Leuchtturm nachgejagt, der schon seit Jahrzehnten in der Nähe ihrer Basis stand. Beweis durch übergeordneten Befehl.

'Herlu'