Eine kleine Chronologie von Sichtungsberichten …

 

UFO-Komet»Komet«, Ausschitt einer alten Darstellung (1557) im Deutschen Museum München

UFO-Timeline

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nichts Neues

Das UFO-Thema ist so alt wie die Menschheit selbst. Wir wissen zwar nicht, wer oder was dahinter steckt, definitiv jedoch handelt es sich nicht ausschließlich um Tagträume routinierter Flieger, um missinterpretierte Wetterballons oder um atmosphärische Phänomene. Auch nicht um militärische Geheimprojekte der Neuzeit – solche Geheimprojekte würden wir kaum jemals zu Gesicht bekommen. Hier ein Abriss über diverse »UFO-encounters« von der Frühgeschichte bis zum »Year of the UFO«, 1952. Nochmals: Wir wissen nicht, was dahinter steckt, wir zählen seltsame Dinge auf.

 

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Vorgeschichte, bis ca. -500

 

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frühe Antike

 

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1. Jahrtausend

 

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1000 bis 1500

 

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1500 bis 1800

 

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1800 bis 1900

 

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1900 bis 1947

 

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1947 bis 1952

ufo 1952das berühmte »cost-guard-Foto« von 1952

Das hier Beschriebene zieht sich durch die U.S.-Ufo-Geschichte durch wie ein roter Faden. Die Dinger werden heftig gejagt und beschossen, das Militär ist in Alarmbereitschaft, der Präsident sitzt wohl am »Roten Knopf« und schwitzt. Dann sind die Objekte plötzlich wieder weg, und alle Beteiligten werden auf absolutes Stillschweigen eingeschworen. Zeugen werden massiv eingeschüchtert – wer dennoch behauptet, etwas gesehen zu haben, wird gemobbt und für deppert erklärt. Offiziell gibt es dann Pressemeldungen in der Art: »Tief stehende aufgehende Venus löst Fehlalarm aus« – und der Bürger ist erleichtert, dass es niemanden wachsameren gibt als seine heroische Air-Force, und das niemand auf der Welt oder außerhalb mächtiger ist als die USA.

 

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… und heute?

1947 beginnt die ganz große Sichtungswelle in den USA (aber auch anderswo auf der Welt), die 1952 ihren Höhepunkt findet: vgl. Bruce Maccabee, »1952: Year of the UFO«¹.

Es handelt sich mal wieder um eine historisch bedeutende Zeit; in diesen Jahren nach dem Kriegsende in Europa wird die Welt neu aufgeteilt. Die USA entschließt sich, die Schwächung der UdSSR nach Hitler-Überfall und Krieg auszunutzen, drängt der UdSSR ein Wettrüsten auf, wie es die Welt noch nie gesehen hat, beginnt den Kalten Krieg, mit dem der »böse Bolschewismus« endgültig besiegt werden soll. (*)

Und wir lassen uns die Geschichte von Venus, Jupiter und dem Ballon erzählen? 1942 die Geschichte in LA, dann Dauer-Beobachtung nach Kriegsende? Dann die Häufung 1961/1962, als Kennedy knapp davor war, sein erstes Amtsjahr mit einem Atomkrieg zu krönen. Es gibt nur eine logische Antwort: Sie sind hier, um uns zu beobachten. Ob das die Mächtigen dieser Welt eingestehen wollen oder nicht.

(*) Nun, es hat geklappt: Der »Bolschewismus« ist untergegangen, das Freie Amerika aber auch. In beiden Ländern haben Kriminelle das Sagen, Gesetze sind gerade mal folkloristisch-historisches Erbe, über das man sich jederzeit hinwegsetzt.

Aus diesen großen Sichtungswellen wird bis heute ein Staatsgeheimnis gemacht (im wahrsten Sinne des Wortes), statt endlich mal damit rauszurücken, was da oben außer Lauda-Air sonst noch so rumfliegt. Warum? Was gibt es zu verheimlichen? Es gibt bestimmt etwas ganz Wichtiges, Entscheidendes zu verheimlichen: Schauen wir uns doch einfach die Mächtigen dieser Erde an.

Solange wir uns von solchen Typen regieren lassen, werden wir erstens niemals die Wahrheit erfahren, und zweitens wird ganz bestimmt kein freundlich gesinnter Außerirdischer uns die Mitwirkung im Großen Galaktischen Rat anbieten, ganz bestimmt nicht.

Wir können froh sein, wenn uns die Außerirdischen nichts tun. Das, was die US-Regierung (nebst anderen) im Bezug auf UFOs und Aliens vor der Menschheit zu verbergen hat, ist bestimmt nichts sehr schönes.