Vorwort zu Recht und Freiheit: Nachdem einige unserer Themen durch sehr zweifelhafte Menschen transportiert werden, hier etwas Grundsätzliches zu unseren Ansichten, bzw. zum Minimalkonsens darüber …

 

Vorwort 2:   Recht, Freiheit, Demokratie

Insbesondere in den Nach-9/11-Zeiten voller Feindseligkeit, voller Lügen, Zeiten der Täuschung und falscher Spuren, wird immer klarer, was unsere Zivilisation eigentlich ausmacht:

Nicht Waffen, nicht Geld, sondern Freiheit in Frieden und Toleranz!

Kurzer Vergleich der Systeme – Deutschland vor und nach dem Krieg

+

Artikel 20

Artikel 20 ist der erste Artikel der Verfassung, der das Verhältnis zwischen Staat und Bürgern festlegt – und damit die oberste Maxime der staatlichen Ordnung. Er lautet wie folgt:

Dies wurde aus gutem Grund so festgelegt:

 

+

Zurück zur Klassengesellschaft?

Heute sieht es leider so aus, dass einheimische wie internationale Interessensgruppen alles daran setzen, aus der demokratischen, sozialen und föderativen Gesellschaft wieder eine zentral gesteuerte Klassengesellschaft zu machen – zu ihrem eigenen Profit natürlich.

Doch …

Dieser Staat gehört uns, allen Bürgern.

Daher ist es unser Recht, die Dividende einzufordern, die wir durch unser aller Mitwirken erreicht haben, genau wie jedem Gesellschafter sein Anteil am Gewinn einer Firma zusteht:

 

+

Die Dividende gehört den Bürgern

 

+

Recht

Wir fordern nicht mehr und nicht weniger als unser Recht: Unser Recht auf Information, auf Einhaltung der Verfassung und der staatlichen Grundlagen, unser Recht am Anteil an den Produkten der Maschine, der wir unser ganzes Leben unterordnen.

Alles, was im öffentlichen Raum passiert, ist Politik

Und so wird aus der Forderung nach ein paar ganz elementaren Rechten plötzlich eine hoch politische Geschichte. Statt eine weitere Partei zu gründen, an deren Spitze sich dann doch wieder heimliche Diktatoren festwurzeln, haben wir hier Material zusammen getragen, über das nachzudenken sich allemal lohnt (finden wir jedenfalls). Dabei machen wir nicht vor Themen halt, die anderweitig als »tabu« oder »lächerlich« deklariert wurden – das kratzt uns absolut nicht. Wir haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu hinterfragen, egal ob es sich um UFOs, Geheimgesellschaften, Sekten oder die Sache mit dem 11. September 2001 handelt. Nicht wir machen uns lächerlich, sondern diejenigen, die anderen Leuten ihre Sicht der Dinge aufzwingen wollen. Insofern ist es hier durchaus möglich, verschiedene, teils entgegengesetzte Einschätzungen zum gleichen Thema zu finden. Auch ihr als Leser könnt gerne eure Sicht der Dinge einbringen, wenngleich wir uns das Recht der Redaktion vorbehalten.

 

+

Abgrenzung

Ja, wir interessieren uns für esoterische Themen, Verschwörungstheorien und solche Dinge. Ja, wir diskutieren darüber und hinterfragen, was es zu hinterfragen gibt (so sind insbesondere offizielle Darstellungen von Ereignissen, die einen Krieg nach sich ziehen, immer zu hinterfragen – von Heiden im Heilgen Land über Franz Ferdinand und Gleiwitz 9/11 bis hin zum angeblichen Besitz von Massen­vernichtungs­waffen).

Nein, wir glauben nicht (an) jeden Schmarrn, weder die Sorte Schmarrn, die wir lglauben sollen, noch die Sorte, die wir nicht glauben sollen.

Insbesondere lehnen wir die ›Neuschwabenland‹-Fraktion ab, ebenso alle seltsamen ›truthers‹, die ein Weltbild verbreiten, das mit dem Wort »truth« rein gar nichts zu tun hat.

Inhalte, die andere Menschen diskriminieren oder deren Würde herabsetzen, wird es bei SMI²LE nicht geben

Schließlich ist Smi²le kein Jammertal, keine Strafe: – Smi²le soll Spaß machen.

 

 

Software-Patente – eine ganz spezielle Machtprobe

+

Patente gegen Grundrechte

no software patentsSchon seit ein paar Jahren läuft eine Campagne der Software-Großindustrie gegen unliebsame Konkurrenz: Methoden, die zum Allgemeingut des Handwerks gehören, werden via Patentrecht faktisch verboten. EU-weit sollen nach dem Genom von Labormäusen nun auch Software-Anwendungen und Programmiertechniken patentierbar werden. Dabei wird keineswegs geprüft, ob die »Erfindungen« wirklich neu sind (Entzündung eines Feuers mittels Feuerstein und trockenem Laub, Freilegung der Atemöffnungen durch Popeln), sondern lediglich, ob in gleicher Sache bereits Patente bestehen. Nicht nur Programmierer müssen mit Millionenklagen rechnen – der Streitwert bemisst sich am Umsatz der Konzerne.

Ziel der Aktion ist zwar in erster Linie Linux und »Open Software«. Doch auch simples HTML ist Software, kann diese Patente verletzen: Wenn sich die Abzocker-Mafia durchsetzt, und der Schmarrn EU-weit Gesetz wird, steht nicht nur jeder Programmierer, sondern auch jeder Betreiber von Web-Seiten mit einem Bein im Knast. Wenn irgend etwas zum Verkauf angeboten wird oder Bezugsquellen benannt werden, verstößt dies gegen Patent Nr. EP 803105, »Network Sales System« – eines der vielen Patente, die das Europäische Patentamt entgegen geltenden Rechts erteilt hat!

GEGEN SOFTWAREPATENTE

Schon der Begriff »Patent« ist eine sehr altertümliche Sichtweise der technischen Innovation. Da erfindet einer eine Dampfmaschine, und jeder, der sie bauen will, zahlt dafür Lizenzgebühren. Wer mit einem Antimaterie-Reaktor Wasser erhitzt und den Dampf zu einer Turbine leitet, berührt immer noch das Patent »durch Dampf angetriebene Maschine« – und zahlt an den Erbauer des ersten primitiven kohlegefeuerten Kolbenhubmodells (jedenfalls so lange das Patent noch läuft). So etwas stoppt jede Entwicklung – erst recht, wenn sich die Patente auf Dinge beziehen wie »Hervorhebung von Überschriften durch andere Schriftgrade«. Software-Patente bewegen sich auf dieser Ebene, haben mit dem Urheberrecht der Code-Autoren rein gar nichts zu tun und dienen nur der Gewinnmaximierung von Patent-Händlern.

Bitte nicht verwechseln: Baumusterschutz und Urheberrecht sind völlig legitime Konzepte – idiotisch hingegen sind unsinnige Auswüchse vermeintlicher Schutzrechte, die darauf hinaus laufen, dass sich nur noch ein paar Weltkonzerne leisten können, am neuesten Stand der Dinge teilzuhaben – und dass der Handel mit Lizenzen mehr Geld bringt als die Produktion sinnvoller Dinge wie z.B. Solartechnologie.

Link: Foundation for a Free Information Infrastructure¹.

Übrigens läuft der Rechner, auf dem diese Seiten hier gemacht werden, seit Ende Mai 2005 unter Linux (ebenso der inzwischen notwendig gewordene Nachfolger – richtig: Stand 2012 *der* Nachfolger, nicht *die* Nachfolger – auch die Diktatur des Konsums ist eine Diktatur, die die Welt nicht braucht).

Der Hauptgrund, warum sich zwischen Februar und Juni 2005 hier so wenig getan hat, war eine Virus-Attacke, die das bisherige NT-System zerstört hat. Das böse Ding kam als »embedded binary« in einem harmlos wirkenden ».doc« daher (für die damaligen Virenscanner nicht erkennbar) und hat eine Systemdatei zerstört.

Welche Systemdatei beschädigt war, ließ sich jedenfalls anhand der Fehlermeldung nicht nachvollziehen. Bravo, großer Sport.

Schon dafür, dass uns Alternativen zu schlampig gestrickten Großindustrie-Systemen erhalten bleiben, muss dieser Patent-Schwachsinn gestoppt werden!

Vielen Dank an die ›Piraten‹, dass sie sich solcher Theman annehmen, aber:

*** solche sachen sind viel zu wichtig, als dass man sie alleine einer partei überlassen dürfte ***